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Die 4 Küsten Andalusiens – Endlose Strände und einsame Buchten

Andalusien besitzt insgesamt 4 verschiedene Küsten. Jede einzelne davon unterscheidet sich von der anderen. Endlose Strände, felsiges Hinterland, lange Spaziergänge, einsame Buchten und der Atlantik sowie das Mittelmeer laden zu einem unvergesslichen Aufenthalt ein. In diesem Artikel möchte ich dir die einzelnen Küsten näher vorstellen.

küsten andalusiens

Insgesamt gibt es vier bekannte Küsten in Andalusien: Costa del Sol, Costa de la Luz, Costa Tropical, Costa de Almeria.

Costa del Sol

Die Costa del Sol (span. für Sonnenküste) ist wohl der bekannteste Küstenabschnitt Andalusiens. Bekannt wurde die Costa del Sol durch den Touristenboom in den 60er Jahren. Berühmtheiten kauften sich tolle Häuser und protzige Villen um das einmalige Klima der Gegend zu genießen. Später boten Fluggesellschaften günstige Flüge und Pauschalreisen nach Málaga an und der Bauboom begann. Bettenburgen worden hochgezogen, die Gegend wuchs und wurde immer bekannter.

Die Costa del Sol bietet eine Jahresdurchschnittstemperatur von 19 Grad Celsius und 320 Sonnentage. Ebenfalls punktet sie mit einem großartigen Freizeitangebot und leckeren kulinarischen Überraschungen. Aus diesen Gründen hat sich die Costa del Sol als eine als eine der wichtigsten Tourismusregionen Spaniens und sogar weltweit etabliert.

In den Chiringuitos (span. für Strandbars) speist man leckere Espetos (span. für Sardinenspieße), die frisch auf heißer Glut vor deinen Augen zubereitet werden. Danach kannst du dich im Meer baden und lässt dich anschließend auf einem der Liegestühle von der Sonne trocknen. Blaue Flaggen stehen für die Qualität des Wassers und ausgezeichnete Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen.

Die Costa del Sol erstreckt sich im Westen von Estepona bis nach Nerja, wo anschließend die Costa Tropical beginnt.

Folgende Gemeinden zählen zur Costa del Sol (Von Westen nach Osten):

  • Manilva
  • Casares
  • Estepona
  • Benahavis
  • Marbella
  • Mijas
  • Fuengirola
  • Benalmadena
  • Torremolinos
  • Malaga
  • Rincón de la Victoria
  • Velez-Malaga
  • Algarrobo
  • Torrox
  • Nerja

Anreisemöglichkeiten

Per Flugzeug, viele Fluggesellschaften fliegen von ganz Deutschland aus Málaga an. Die günstigsten sind Ryanair und Easyjet.

Zug

Die Costa del Sol und Málaga ist an ein sehr gut ausgebautes Schienennetz angeschlossen. Von Málaga bis nach Fuengirola fahren Nahverkehrszüge. Málaga lässt sich außerdem von anderen Städten per Schnellzug „AVE“ erreichen. In das bekannte Antequera oder nach Ronda verkehren auch täglich mehrere Züge.

Auto

Die Costa del Sol verfügt zudem gut ausgebaute Straßen. Die gebührenpflichtige Autobahn AP-7 führt von Fuengirola bis nach Algeciras. Aber es gibt auch eine Alternativroute über die Schnellstraße A7. Kostenlose Schnellstraßen bringen dich in 2 ½ Stunden nach Sevilla, in 2 Stunden nach Cordoba oder in 1 ½ Stunden nach Granada.

Bus

Die Costa del Sol verfügt über ein gutes Busnetz. Busse der Firma Portillo fahren alle möglichen Orte der Costa del Sol an. Die Busse sind modern und mit einer Klimaanlage ausgestattet. Größere Ortschaften bieten auch Busbahnhöfe von denen es in die nächsten Städte geht. Nach Granada, Sevilla oder Cordoba fahren täglich mehrere Busse.

costa del sol

Die Costa del Sol ist wohl eines der bekanntesten Abschnitte in ganz Spanien. Sie erstreckt sich von Manilva im Westen bis nach Nerja im Osten.

Costa de la Luz

Die Costa de la Luz (span. für Küste des Lichts) ist weniger überlaufen als die Costa del Sol aber dadurch nicht weniger attraktiv. Ganz im Gegenteil hier finden sich noch unbebaute Fleckchen und der Naturpark Doñana. Die Strände sind weit und breit  und glänzen mit feinem weißem Sand der vom Atlantik umgeben ist.

Die Costa de la Luz erstreckt sich vom Fluss Guadiana bis nach Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas. Von hier aus lässt sich bei schönem Wetter über die Straße von Gibraltar bis nach Marokko schauen. Für Surfer und andere Wassersportler ist die Costa de la Luz genau das richtige Ziel.

Der meist sehr raue Atlantik bringt oftmals gute Wellen mit sich. Aufgrund der Atlantikwinde ist das Klima an der Küste des Lichts etwas kühler. Dies bedeutet aber nicht, dass man an der Costa de la Luz keinen Traumurlaub verbringen kann. Das Meer erreicht im August maximale Temperaturen von 22 Grad Celsius und sorgt für frische Abkühlung.

Sobald man jedoch etwas ins Landesinnere fährt kann die Temperatur im Hochsommer auf knappe 40º Grad ansteigen. Bei einem Besuch der Costa de la Luz solltest du unbedingt Cádiz besuchen, welches als älteste Stadt Europas bekannt ist.

Weitere Ortschaften die du unbedingt sehen solltest:

  • El Rocio
  • Jerez de la Frontera
  • El puerto de Santa Maria
  • Conil de la Frontera
  • Vejer de la Frontera
  • Sanlúcar de Barrameda
  • Bolonia
costa de la luz

Die Costa de Luz erstreckt sich über die Atlantikküste Andalusiens.

Costa Tropical (span. für tropische Küste)

Die Costa Tropical erhielt ihren Namen aufgrund des speziellen Mikroklimas. Die Jahresdurchschnittstemperatur beläuft sich auf 20 Grad Celsius. Aus diesem Grund befindet sich hier auch das einzige Anbaugebiet Spaniens für tropische Früchte wie Mangos, Avocados und Zuckeräpfel.

Dieser 75 Kilometer lange Küstenstreifen besteht aus kleinen versteckten Buchten, weichen Sandstränden und einem Mikroklima. Die Region wirbt auch dafür, dass das Baden im Meer und Ski Fahren im Gebirge an nur einem Tag möglich ist. In der Tat, die Sierra Nevada liegt wirklich nur 40 Kilometer von der Küste entfernt. Ein Privileg dass es so wohl kein zweites Mal gibt.

Neben dem üblichen Sonnenbaden hat die Costa Tropical noch einiges mehr zu bieten. Hier kannst du Wasserski fahren, den Fischen beim Schnorcheln zu schauen oder in den Bergen auf Wandertour gehen. Für Golfliebhaber ist auch gesorgt, in der Nähe gibt es Unmengen an gepflegten Golfplätzen.

Die wichtigsten Orte, die du sehen solltest:

  • Salobreña – ein weißes Dorf direkt an der Küste
  • Almuñecar
  • Castell de Ferro
  • La Herradura
costa tropical almunecar

Das malerische Dorf Almuñecar ist Teil der Costa Tropical.

Costa de Almeria

An der Küste von Almeria lassen sich landschaftliche Gegensätze bestaunen. Trockenes Wüstengestein kreuzt sich mit dem größten Obst- und Gemüseanbaugebiet Spaniens. Hier wachsen die besten Tomaten und die saftigsten Wassermelonen.

Die Costa de Almeria bietet über 3000 Sonnenstunden pro Jahr, einsame unbebaute Buchten und glasklares Meerwasser. In Kombination mit einer guten touristischen Infrastruktur hat sie sich zu einem beliebten Reiseziel entwickelt.

Wenn du die Unterwasserwelt entdecken möchtest kann ich dir nur den Naturpark „Cabo de Gata“ ans Herz legen. Dort haben sie einige Tauchschulen angesiedelt die dir das Tauchen beibringen. In den Wintermonaten lässt sich hier auch prima Wandern immer in Meeresnähe und auf einfachem Terrain.

In der einzigen Wüstenlandschaft „Tabernas“ kannst du die original Kulissen von Wildwest Filmen sehen. Hier wurden bekannte Filme in „klein Hollywood“ gedreht. Almeria Stadt besitzt eine alte maurische Festung von der aus man einen tollen Blick auf die ganze Stadt hat. Das touristische Zentrum liegt in Roquetas de Mar und bietet für Familien ein sehr gutes Freizeitangebot.

costa de almeria

Die Costa de Almeria ist weniger überlaufen als die anderen Küsten Andalusiens. Hier findest man ruhige Buchten, glasklares Wasser und ideale Plätze zum Tauchen.

Weitere wichtige Orte an der Costa de Almeria:

  • Mojacar

Bildquelle:

  • https://pixabay.com/es/photos/marbella-costa-del-sol-puerto-1175246/
  • https://pixabay.com/es/photos/atardecer-cabopino-marbella-m%C3%A1laga-1711188/
  • https://pixabay.com/es/photos/relax-descanso-vacaciones-2440709/
  • https://pixabay.com/es/photos/almu%C3%B1%C3%A9car-espa%C3%B1a-playa-mar-2817333/
  • https://pixabay.com/es/photos/playa-cielo-mar-nubes-costa-4076093/

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